Ein Projekt startet in der Regel mit einer detaillierten und aufwändigen Analysephase. Auf Basis der identifizierten Schwachstellen und Krisenursachen werden Maßnahmen entwickelt, um die strategische Ausrichtung oder das ausgerufene Projektziel zu erreichen. Ergebnis ist ein Konzept mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Bis hierin wurden meist nicht unerhebliche Ressourcen gebunden und häufig sind Kosten für externe Berater entstanden.

Nun gilt es im nächsten Schritt die definierten Maßnahmen konsequent umzusetzen. Geschieht dies nicht, war der Aufwand zur Erstellung des Konzeptes vergebens. Das Konzept bleibt dann nur ein Papiertiger und ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde.

Typische Umsetzungsfallen sind:

  • Bewertung von Prioritäten „aus dem Bauch heraus“
  • „Verzetteln“ durch den Versuch zu viele Maßnahmen parallel verfolgen zu wollen, dadurch keine Erfolge
  • Keine Berücksichtigung von Abhängigkeiten und Milestones
  • Voreiliger Abschluss von Aufgaben
  • Ungenaue Bewertung bzw. mangelhafte Berücksichtigung von Effekten
  • Laissez-faire Verschiebung von Zeiträumen
  • Mangelhafte Kontrolle und/oder Dokumentation von Ergebnisunterlagen
  • Keine Untergliederung von Maßnahmen in sinnvolle Aufgaben
  • Keine Nachvollziehbarkeit von Sinn und Zweck der Maßnahme
  • Mangelhaftes Controlling von Deadlines und Stakeholder-Kommunikation
  • Verantwortliche werden nicht „abgeholt“, kein Vertrauen

Ein strukturiertes Maßnahmenmanagement zentralisiert den Informationsfluss und minimiert Schnittstellenprobleme in der Umsetzungsphase.

Aufgaben eines Maßnahmenmanagements sind:

  • Bewertung von Prioritäten nach strukturiertem Vorgehen
  • Berücksichtigung von Abhängigkeiten und Milestones
  • Controlling des Fortschritts in regelmäßigen Jours Fixes
  • Berücksichtigung von Effekten und enge Abstimmung mit dem Finanzcontrolling
  • Controlling des Fortschritts durch regelmäßige Jours Fixe, Hinterlegung der Ergebnisunterlagen
  • Untergliederung durch professionelle Strukturierung
  • Definition von Sinn und Zweck zur Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit
  • Berücksichtigung von Milestones, tagesaktuelle Übersicht über Umsetzungsstatus
  • Vertrauensbildung durch Workshops, Zielvereinbarungen und regelmäßige Jours Fixe

Ziel eines Maßnahmenmanagements ist die Schaffung einer Projektkultur im Unternehmen, damit ein nachhaltiger Wandel sichergestellt wird und auch zukünftige Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.

Erfolgsfaktoren:

Erfolgreiche Zusammenarbeit funktioniert nur mit den „3 V“ – Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortung. Diese werden im Rahmen der Maßnahmenumsetzung etabliert. Eine erfolgreiche Maßnahmenumsetzung ist nur dann möglich, wenn sich alle Beteiligten konsequent an die vereinbarten Spielregeln halten. Das passende Softwaretool stellt hierbei die Basis und schafft Struktur, Ordnung und Transparenz für alle Beteiligten im Projekt.

Benötigen Sie Hilfestellung bei der Umsetzung Ihrer Projekte und Maßnahmen? Gerne unterstützen wir Sie!

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