Handlungsfelder / Risikomanagement

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Wie Risikomanagement und Risikofrüherkennung Unternehmen erfolgreich macht

Beim Risi­ko­ma­nage­ment wird der Fokus recht­zei­tig auf den sys­te­ma­ti­schen, plan­vol­len Umgang mit Risi­ken und ver­schie­de­nen exter­nen Ein­flüs­sen gelegt. Dies ist seit dem 1. Janu­ar 2021 mit dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes über den Sta­bi­li­sie­rungs- und Restruk­tu­rie­rungs­rah­men für Unter­neh­men (StaRUG) umso wich­ti­ger gewor­den, da §1 StaRUG die fort­lau­fen­de Risi­ko­früh­erken­nung und ein früh­zei­ti­ges Kri­sen­ma­nage­ment als Pflicht eines jeden Geschäfts­lei­ters vorsieht.

Was ist Risikomanagement?

Das Risi­ko­ma­nage­ment ist als dyna­mi­scher und ste­ti­ger Kreis­lauf zu ver­ste­hen, in dem durch Selbst­re­flek­ti­on gewon­ne­nen Erkennt­nis­se dazu die­nen, Risi­ken best­mög­lich zu beseitigen.

Dabei wird auf die Vor­ga­ben der Unter­neh­mens­zie­le und die Unter­neh­mens­stra­te­gie auf­ge­setzt. Die­se ste­hen unter umfang­rei­chen inter­nen wie exter­nen Ein­flüs­sen oder wer­den durch diver­se Fak­to­ren beein­träch­tigt, die das Risi­ko­ma­nage­ment so gering wie mög­lich hält.

Überblick Risikomanagementprozess

Identifikation und Bewertung von Risiken

Das Ziel der Risi­ko­iden­ti­fi­ka­ti­on ist das recht­zei­ti­ge Erken­nen von exis­tenz­be­dro­hen­den Ereig­nis­sen, wobei mög­lichst alle Berei­che, Ursa­chen und Objek­te eines Unter­neh­mens betrach­tet werden.

Risi­ko­iden­ti­fi­ka­ti­on: Suche und Bestim­mung aller Ein­zel­ri­si­ken sowie Bil­dung von Risi­ko­grup­pen und ‑kate­go­rien; Not­wen­dig­keit von aus­führ­li­chen Infor­ma­tio­nen, um Risi­ken sys­te­ma­ti­sie­ren, ana­ly­sie­ren und bewer­ten zu können.

Risi­ko­be­wer­tung: Ziel der Risi­ko­be­wer­tung ist die von den iden­ti­fi­zier­ten Risi­ken aus­ge­hen­de Gefah­ren­po­ten­zia­le trans­pa­rent abzu­bil­den und deren Wir­kung auf­zu­zei­gen. Dies geschieht durch die Ana­ly­se der Risi­ko­be­dro­hun­gen. Basis die­ser Ana­ly­se ist die Defi­ni­ti­on von quan­ti­ta­ti­ven und qua­li­ta­ti­ven Wesentlichkeitsgrenzen.

Risi­ko­ag­gre­ga­ti­on: Zusam­men­fas­sung aller Risi­ken in ver­schie­de­nen Klas­sen und Grup­pen, um einen bes­se­ren Über­blick über Risi­ken und ver­bun­de­nen Chan­cen sowie den Risi­ko­ka­pi­tal­be­darf des Unter­neh­mens zu erhalten.

Risikosteuerung als Teil der Unternehmensführung

Pri­mär ist sicher­zu­stel­len, dass das Unter­neh­men eine höhe­re Risi­ko­trag­fä­hig­keit vor­weist, als Risi­ko­um­fang im Rah­men der Risi­ko­be­wer­tung fest­ge­stellt wurde.

Risi­ken soll­ten daher nur ein­ge­gan­gen wer­den, wenn dem gegen­über ein ange­mes­se­nes Ertrags­po­ten­zi­al besteht. Besteht ein nega­ti­ves Chan­cen-Risi­ko-Ver­hält­nis im Unter­neh­men, wird mit­tels der Risi­ko­steue­rung ein­ge­grif­fen und ange­strebt, die geplan­te Soll-Risi­ko­si­tua­ti­on durch bei­spiels­wei­se den Abschluss von Ver­si­che­run­gen zu erreichen.

Hier­durch wird das Risi­ko auf ein ange­mes­se­nes und für das Unter­neh­men trag­fä­hi­ges Maß redu­ziert. Im Rah­men der Risi­ko­steue­rung wer­den Stra­te­gien zur Risi­ko­ver­mei­dung, zur Risi­ko­ver­min­de­rung und zum Risi­ko­trans­fer erarbeitet.

Immer wie­der gibt es dar­über hin­aus nicht iden­ti­fi­zier­te Risi­ken, die­se kön­nen nicht bewusst gesteu­ert wer­den und erhö­hen das Gesamt­ri­si­ko auf das Unternehmen.

Risikokontrolle und Berichterstattung als steuerndes Element

Die Risi­ko­kon­trol­le ist ein effi­zi­en­tes Steue­rungs­werk­zeug zur Nach­ver­fol­gung und Doku­men­ta­ti­on von Risiken.

Sie dient der Beur­tei­lung von Effi­zi­enz und Wirk­sam­keit des Risi­ko­ma­nage­ments sowie zur Fest­stel­lung mög­li­cher Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le (Doku­men­ta­ti­on, Berichterstattung).

Die Risi­ko­be­richt­erstat­tung stellt dabei sicher, dass die Ent­schei­dungs­trä­ger eines Unter­neh­mens ihre Über­wa­chungs- oder Ent­schei­dungs­funk­tio­nen nach­ge­hen können.

Bei Fra­gen oder zur Unter­stüt­zung beim Risi­ko­ma­nage­ment wen­den Sie sich ger­ne ver­trau­ens­voll an uns.

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