Die meisten Unternehmen sind von den Auswirkungen der Corona-Krise mehr oder weniger stark betroffen. Dank staatlicher Hilfsprogramme konnte zumeist die Liquiditätsausstattung gesichert und der Fortbestand der Unternehmen herbeigeführt werden.

Aber tragen diese Maßnahmen zum Fortbestand fortführungswürdiger Unternehmen bei oder werden bestehende Probleme nur nach vorne, in die Zukunft geschoben? Können die erhaltenen Finanzierungen vertragskonform zurückgeführt werden?

Diese Frage lässt sich nur anhand des jeweiligen Geschäftsmodells und einer schlüssigen integrierten Planung über die nächsten zwei bis drei Jahre beantworten. Gerade vor dem Hintergrund der durch die Coronahilfen gestiegenen Verschuldung und der erwarteten künftigen Geschäftsentwicklung ist die Aufstellung einer positiven Fortführungsprognose mittels einer integrierten Planung von zentraler Bedeutung. Anhand dieser Planung wird erkennbar, ob die Strategie bzw. das Geschäftsmodell angepasst und grundlegende Restrukturierungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. In der Kommunikation mit Banken wird in zunehmendem Maße die Businessplanung und der dieser zugrunde liegenden Beurteilung interner und externer Rahmenbedingungen von Bedeutung sein. Denn es ist weniger der Blick in die Vergangenheit gefragt, sondern vielmehr ein verlässlicher Blick in die Zukunft. Nur anhand valider Zahlen zur künftigen Ertragskraft, Eigenkapitalausstattung, Verschuldung und Liquiditätsentwicklung wird es möglich sein, eine positive Fortführungsprognose darzustellen. Und eben diese ist für bestehende und künftige Kreditengagements bis hin zur Beurteilung der Krisenstadien elementar.

Die Erstellung einer integrierten Planung sowie die Plausibilisierung von Businessplanungen zählt zu den Kernkompetenzen der plenovia. Unser Team aus Betriebswirten und Ingenieuren verfügt über weitreichende Kenntnisse im Finanz- und Rechnungswesen, Risikobewertung, Maßnahmenumsetzung und Maßnahmenbegleitung.

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