Die aktu­el­le Liqui­da­ti­ons­si­tua­ti­on eines Unter­neh­mens ist von vie­len inter­nen und auch exter­nen Fak­to­ren beein­flusst. So kann die Vor­fi­nan­zie­rung eines gro­ßen Projektes/ Auf­tra­ges die gesam­ten liqui­den Mit­tel ver­brau­chen, obwohl bei Stel­lung der Schluss­rech­nung die Pro­fi­ta­bi­li­tät nicht in Fra­ge gestellt wird. Es kommt hier durch die zeit­li­che Ver­schie­bung von Pro­jekt­fi­nan­zie­rung und letzt­li­cher Pro­jekt­ein­nah­me zu Eng­päs­sen in der Liqui­di­tät. Dies kann sogar soweit füh­ren, dass in der Zeit­span­ne zwi­schen Geld­aus­gang und Geld­ein­gang, das Risi­ko einer dro­hen­den Zah­lungs­un­fä­hig­keit in den Fokus rückt und alle recht­li­chen Kon­se­quen­zen hier­aus beach­tet wer­den müssen.

Gera­de in solch finan­zi­ell schwie­ri­gen Peri­oden steht die Geschäfts­lei­tung ganz beson­ders unter Druck, da Sie bei Vor­lie­gen der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen kei­nen Hand­lungs­spiel­raum mehr hat und gezwun­gen ist, die recht­li­chen Not­wen­dig­kei­ten einzuleiten.

In solch einer Situa­ti­on ist die Geschäfts­lei­tung auf eine offe­ne Pla­nungs­trans­pa­renz und eine rea­lis­ti­sche Markt­ein­schät­zung ange­wie­sen, um auch das even­tu­ell gefähr­de­te Ver­trau­ens­ver­hält­nis gegen­über Lie­fe­ran­ten und den Ban­ken wie­der herzustellen.

Nur eine fun­dier­te und zeit­na­he Pla­nung der Liqui­di­tät mit einer ent­spre­chen­den nach­voll­zieh­ba­ren Plau­si­bi­li­sie­rung für die unmit­tel­ba­re Zukunft des Unter­neh­mens, gibt zum einen der Geschäfts­lei­tung die Sicher­heit allen gesetz­li­chen Erfor­der­nis­sen gerecht wor­den zu sein und zum ande­ren den exter­nen Geld­ge­bern die Mög­lich­keit, das ein­ge­setz­te Kapi­tal nicht zu verlieren.

Ist die­se schwie­ri­ge Unter­neh­mens­pha­se erst­mal über­wun­den und die pro­gnos­ti­zier­ten Umsatz­zie­le erreicht, ist der Weg zum Tur­naround berei­tet und eine zukunfts­si­che­re Unter­neh­mens­ent­wick­lung möglich.