Schwer kal­ku­lier­ba­re Bau­zei­ten, sai­so­na­le Ver­füg­bar­kei­ten von Per­so­nal oder nicht aus­rei­chend unter­such­ter Bau­be­stand – die Risi­ken am Bau sind viel­schich­tig. Doch nur weni­ge Bau­un­ter­neh­men nut­zen ein sys­te­ma­ti­sches Management.

Bau­en ohne Risi­ken wird ver­mut­lich auf abseh­ba­re Zeit nicht mög­lich sein. Daher ist der sys­te­ma­ti­sche Umgang mit stra­te­gi­schen und ope­ra­ti­ven Risi­ken im Bau­un­ter­neh­men in der Regel eine kom­ple­xe, aber zwin­gen­de Auf­ga­be. Das Igno­rie­ren von Risi­ken macht den Unter­neh­mens­er­folg zu einem Zufalls­pro­dukt und der uner­war­te­te Ein­tritt von Risi­ken kann sehr schnell den Bestand des Unter­neh­mens gefähr­den. Daher soll­te Risi­ko­ma­nage­ment eine Füh­rungs­auf­ga­be im Bau­un­ter­neh­men sein.

Die mit­tel­stän­disch gepräg­te Bau­wirt­schaft setzt nur zu sel­ten sys­te­ma­ti­sche Instru­men­te zur stra­te­gi­schen Risi­ko­ver­mei­dung ein. Um den ers­ten Schritt in ein zum Unter­neh­men pas­sen­des Risi­ko­ma­nage­ment zu voll­zie­hen, bie­ten sich Semi­na­re zum Umgang mit ope­ra­ti­ven Risi­ken an. Hier wird der Auf­bau eines Sys­tems ver­mit­telt, das die­se Risi­ken zu erken­nen und zu steu­ern ver­mag. Denn nur wer sich sei­ner Risi­ken bewusst ist, kann kon­kre­te Schrit­te zur Risi­ko­ver­mei­dung, bezie­hungs­wei­se ‑beherr­schung, ein­lei­ten. Dar­auf auf­bau­end gilt es geeig­ne­te Werk­zeu­ge für die stra­te­gi­schen Risi­ken des Bau­un­ter­neh­mens zu fin­den, damit die Steue­rung des Unter­neh­mens hin­sicht­lich der Risi­ken nicht von Zufäl­len abhän­gig ist.

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