Mit­hil­fe von neu­en Lern­tech­ni­ken, Wis­sens­da­ten­ban­ken und Anrei­zen zum spie­le­ri­schen Ler­nen wird es wich­tig sein, Mit­ar­bei­ter lang­fris­tig zu moti­vie­ren, neue Auf­ga­ben im Unter­neh­men wahr­zu­neh­men und somit auch einen Wett­be­werbs­bei­trag zu leis­ten. Die Metho­den der Wis­sens­ver­mitt­lung in der beruf­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung haben ent­schei­den­den Ein­fluss auf den nach­hal­ti­gen Erfolg von Wis­sens­ver­mitt­lungs­maß­nah­men. Die Fähig­keit, sein Ler­nen sel­ber steu­ern zu kön­nen, ent­schei­det über den Lern­er­folg. Eben­falls sind Moti­va­ti­on, Selbst­ver­ant­wor­tung, Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, Krea­ti­vi­tät, Selbst­re­fle­xi­on (in Hin­blick auf eige­ne Defi­zi­te und Lern­zie­le) ent­schei­den­de Fak­to­ren für den Lernerfolg.

  • Lern­um­ge­bung: Emo­tio­nen und Wohl­be­fin­den haben Ein­fluss auf den Lern­er­folg. Ler­nen in guter Stim­mung mit ange­neh­mem Licht, ein­la­den­de Far­ben und stim­mungs­vol­len Räu­men begüns­ti­gen den Lernprozess.
  • Arten der Wis­sens­auf­nah­me: Per­ma­nent glei­ches Wis­sen auf die glei­che Wei­se ler­nen, ist inef­fi­zi­ent. Ver­schie­de­ne Metho­den wie Lesen, Hören, Lern­soft­ware, Dis­kus­sio­nen, Video­re­por­ta­gen, prak­ti­sches Hand­ling sind ergie­bi­ger und „gehirn­ge­rech­ter”.
  • Bei­spie­le statt Theo­rien: Blo­ße Theo­rie blo­ckiert den Lern­pro­zess. Fall­bei­spie­le, Geschich­ten, Bezü­ge zu per­sön­li­chen Erfah­run­gen und zu Erleb­tem machen die Wis­sens­auf­nah­me einfacher.
  • Angst­frei­heit: Feh­ler sind not­wen­di­ger Teil des Lern­pro­zes­ses und soll­ten akzep­tiert wer­den. Als Fort­schritts­kon­troll­hil­fe kön­nen sie bewusst in den Lern­pro­zess ein­be­zo­gen werden.
  • Pra­xis­nä­he und Zusam­men­hän­ge: Was per­sön­li­chen Bezug zu eige­nen Erfah­run­gen, Kennt­nis­sen, Vor­lie­ben, Auf­ga­ben und Talen­ten hat, wird eher auf­ge­nom­men als tro­cke­ne, theo­re­ti­sche Details. Die Ver­bin­dung des Lern­stof­fes mit eige­nen Erfah­run­gen und Arbeits­si­tua­tio­nen ver­bes­sert das Behal­ten des Lern­stof­fes und des­sen Verständnis.
  • Wie­der­ho­lung: Was sys­te­ma­tisch wie­der­holt wird – je nach Stoff drei bis fünf Mal – wird bes­ser auf­ge­nom­men und bes­ser behalten.
  • Regel­mä­ßi­ge Pau­sen: Jede Stun­de eine Pau­se ist wich­tig. Pau­sen soll­ten beson­ders beim Wech­sel zwi­schen den The­men des Lern­stoffs gemacht werden.
  • Akti­vie­ren des Lern­stof­fes: Was aktiv ver­ar­bei­tet wird, wird bes­ser ver­stan­den und behal­ten. Lern­stoff soll­te also umge­setzt, ange­wen­det, dis­ku­tiert, erprobt und in der Pra­xis zum Bei­spiel mit Beob­ach­tun­gen und Erfah­run­gen erforscht, ver­tieft und in Bezie­hung gebracht werden.
  • Dau­er und Häu­fig­keit: Kur­ze aber häu­fi­ge Lern­ein­hei­ten sind bes­ser als stun­den­lan­ges Ler­nen und „Durch­näch­ti­gen” ohne oder mit zu wenig Pau­sen und Unterbrüchen.
  • Sozia­les Ler­nen: Gemein­sa­mes Ler­nen und die gemein­schaft­li­che Aus­ge­stal­tung und Refle­xi­on von Erlern­tem för­dern den Lerntransfer.