Beim Auf­bau eines Con­trol­ling­sys­tems sind eini­ge grund­le­gen­de Arbei­ten vor­ab zu erle­di­gen, damit in der Fol­ge aus­sa­ge­kräf­ti­ge Aus­wer­tun­gen ent­ste­hen können.

In der Finanz­buch­hal­tung sind bereits peri­odi­sche Abgren­zun­gen zu berück­sich­ti­gen, die eine rich­ti­ge Erfolgs­mes­sung pro Peri­ode ermög­li­chen. Hier­zu soll­te monat­lich von den akti­ven und pas­si­ven Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten als auch von Rück­stel­lungs­bil­dung und ‑auf­lö­sung Gebrauch gemacht wer­den. Hier­über kön­nen ins­be­son­de­re Kos­ten den pas­sen­den Peri­oden zuge­ord­net werden.

Bei bestands­füh­ren­den Unter­neh­men ist es zudem wich­tig, die Bestands­ver­än­de­run­gen zu erhe­ben und zu buchen, um zum rich­ti­gen Peri­od­en­er­geb­nis zu gelan­gen. Das Glei­che gilt bei­spiels­wei­se auch bei Fer­ti­gungs­pro­zes­sen hin­sicht­lich Akti­vie­rung unfer­ti­ger Erzeug­nis­se oder Arbei­ten im Bau bzw. Auf­trä­ge in Arbeit. Eine Nicht­be­rück­sich­ti­gung führt zu erheb­li­chen Ergeb­nis­schwan­kun­gen, die eine spä­te­re Mes­sung an Plan­zah­len unmög­lich macht.

Eine wei­te­re wich­ti­ge Grund­la­gen­ar­beit ist die Erstel­lung einer GuV-Pla­nung auf Monats­ba­sis, an der spä­ter die Ziel­er­rei­chung gemes­sen wer­den kann. Man kann hier hilfs­wei­se für die Pla­nung auf die IST-Wer­te der Ver­gan­gen­heit zurück­grei­fen und die Zah­len um bekann­te oder erwar­te­te Effek­te und Maß­nah­men anpas­sen. Die­se Pla­ner­stel­lung ermög­licht spä­ter einen klas­si­schen monat­li­chen Plan-Ist-Abgleich und hilft bei der Fra­ge, ob man hin­sicht­lich der Ziel­er­rei­chung noch auf Kurs ist.

Ger­ne unter­stüt­zen wir Sie beim Auf­bau einer GuV-Pla­nung und bei der Grund­la­gen­ar­beit für das Controlling.

Rüdi­ger Oymanns