Die Zei­ten der blo­ßen Abwick­lung oder Zer­schla­gung von in die Kri­se oder Insol­venz gera­te­nen Unter­neh­men sind lan­ge vor­bei. Zuneh­mend reift nach dem Vor­bild euro­päi­scher Nach­barn auch in Deutsch­land eine neue Sanie­rungs­kul­tur, die sich bis­lang indes in struk­tu­rier­ter Form nur inner­halb eines förm­li­chen Insol­venz­ver­fah­rens ent­fal­ten konn­te. Bestre­bun­gen der EU, ein­heit­li­che Regeln zur Ver­mei­dung von Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen zu schaf­fen, set­zen nun­mehr auch den deut­schen Gesetz­ge­ber unter Hand­lungs­zwang. Mit der vom EU-Par­la­ment am 28.3.2019 ver­ab­schie­de­ten Richt­li­nie über „Prä­ven­ti­ve Restruk­tu­rie­rungs­rah­men” sind sämt­li­che Mit­glied­staa­ten zur Ein­füh­rung eines vor- (bzw. prä­zi­ser) außer­insol­venz­li­chen Sanie­rungs­ver­fah­rens inner­halb eines Zeit­raums von zwei, maxi­mal drei Jah­ren verpflichtet.

Der Arti­kel nimmt die Mei­nungs­bil­dung inner­halb der euro­päi­schen Gre­mi­en auf und befasst sich mit der mög­li­chen Gestal­tung eines neu­en Geset­zes. Der zwei­te Teil des Bei­tra­ges erscheint in der nächs­ten Aus­ga­be der KSI.

Der kom­plet­ten Bei­trag „Der prä­ven­ti­ve Restruk­tu­rie­rungs­rah­men im Über­blick”.